Kleine Weihnachtsgeschenke für Mitarbeiter & Kollegen

Ein guter Bekannter hat mich neulich gefragt, was er seinen Mitarbeitern zu Weihnachten schenken könnte. Es sollte eine kleine Aufmerksamkeit sein, die Wertschätzung zeigt, aber bei mehreren Mitarbeitern natürlich auch bezahlbar bleibt. Und am besten nichts, das nach dem nächsten beliebigen Werbegeschenk aussieht. Gar nicht so einfach – denn gerade wenn man gleich für ein ganzes Team sucht, werden aus 15 oder 20 Euro pro Geschenk schnell einige hundert Euro. Ich habe deshalb Ideen zusammengestellt, die sich auch für mehrere Mitarbeiter oder Kollegen eignen und trotzdem persönlich wirken können.

Was eignet sich als kleines Weihnachtsgeschenk für Mitarbeiter?

Bei Weihnachtsgeschenken für Mitarbeiter finde ich vor allem eines wichtig: Sie sollten nicht einfach nur verteilt werden, weil man das zum Jahresende eben so macht. Auch eine kleine Aufmerksamkeit kann Wertschätzung zeigen, wenn sie gut ausgewählt ist. Deshalb würde ich bei der Auswahl auf ein paar Dinge besonders achten.

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Darauf würde ich bei Mitarbeitergeschenken achten
  • für unterschiedliche Menschen geeignet
  • preislich auch bei mehreren Mitarbeitern gut machbar
  • nützlich, verbrauchbar oder länger verwendbar
  • möglichst unkompliziert in größerer Stückzahl bestellbar
  • persönliche Note, ohne zu privat zu werden
  • für alle im Team vergleichbarer Wert
  • ohne zusätzliche Kosten oder Verpflichtungen für die Beschenkten
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Eher keine gute Idee
  • sehr persönliche oder intime Geschenke
  • Geschenke, die als Kritik oder Verbesserungsvorschlag verstanden werden könnten
  • Alkohol, wenn du die persönlichen Vorlieben nicht kennst
  • deutlich unterschiedliche Geschenkwerte innerhalb eines Teams
  • beliebige Werbeartikel ohne erkennbaren Nutzen
  • Scherzgeschenke, die jemanden bloßstellen oder unangenehm treffen könnten
  • Geschenke, für deren Nutzung die Mitarbeiter selbst noch Geld ausgeben müssen
Gut zu wissen: Weihnachtsgeschenke & Steuern

Für Weihnachtsgeschenke an Mitarbeiter gibt es keine allgemeine Preisobergrenze. Für die steuerliche Behandlung ist der Wert allerdings wichtig:

  • Bis 50 €: Ein Sachgeschenk kann im Rahmen der monatlichen Sachbezugsfreigrenze steuerfrei bleiben, wenn die relevanten Sachbezüge für den Mitarbeiter in diesem Monat zusammen 50 € nicht überschreiten.
  • Freigrenze statt Freibetrag: Werden die 50 € überschritten, greift diese Steuerbefreiung für die Sachbezüge des Monats nicht.
  • Geldgeschenke: Bargeld oder eine Überweisung sind grundsätzlich steuerpflichtiger Arbeitslohn.
  • Die 60-€-Grenze gilt hier nicht: Sie betrifft Aufmerksamkeiten zu persönlichen Anlässen wie Geburtstag oder Hochzeit. Weihnachten zählt nicht dazu.

Hinweis: Die Angaben dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle steuerliche Beratung. Die steuerliche Behandlung kann vom Einzelfall abhängen. Stand: September 2026.

4 Arten von Weihnachtsgeschenken, die sich für Mitarbeiter gut eignen

Nicht jede Idee funktioniert für jedes Team gleich gut. Deshalb habe ich die Vorschläge danach ausgewählt, dass sie auch bei mehreren Mitarbeitern umsetzbar sind – von einer kleinen persönlichen Aufmerksamkeit bis zu etwas, das ihr gemeinsam nutzen oder erleben könnt.

1. Personalisierte Kleinigkeiten

Bei kleinen Weihnachtsgeschenken für Mitarbeiter würde ich Dinge wählen, die nicht zu privat sind und trotzdem etwas persönlicher wirken als ein klassisches Werbegeschenk.

Gut eignen sich zum Beispiel kleine Alltagshelfer oder – speziell zu Weihnachten – Deko, die sich jedes Jahr wiederverwenden und flexibel einsetzen lässt.

Die Sterne von Kassis erfüllen für mich genau diese Punkte: Durch Gravur und Maserung bekommt jeder Mitarbeiter einen individuellen Stern, trotzdem bleibt das Geschenk im Team vergleichbar. Dazu lässt er sich jedes Weihnachten wiederverwenden und ab fünf Stück gibt es einen Mengenrabatt.

2. Kleine Genussgeschenke

Genussgeschenke funktionieren besonders gut, wenn du etwas schenken möchtest, das aufgebraucht wird und nicht als nächster Gegenstand im Schrank landet. Ich würde dabei lieber eine kleinere, wirklich gute Spezialität auswählen als einen großen Präsentkorb mit vielen durchschnittlichen Produkten. Und wenn du die Vorlieben im Team nicht genau kennst, sind alkoholfreie und möglichst unkomplizierte Optionen die sicherere Wahl.

01 Qualität statt Menge

Lieber eine besondere Schokolade, gutes Gebäck oder eine Spezialität aus einer kleinen Manufaktur als ein großes Set mit vielen durchschnittlichen Produkten.

02 Alkohol nicht voraussetzen

Wein oder Likör würde ich nur schenken, wenn du weißt, dass es passt. Für ein ganzes Team ist eine alkoholfreie Auswahl meist unkomplizierter.

03 Zutaten mitdenken

Allergene sollten klar angegeben sein. Bei größeren Teams lohnt es sich außerdem zu prüfen, ob vegetarische, vegane oder andere passende Varianten angeboten werden.

04 Set oder Einzelprodukt?

Ein Set ist nur dann besser, wenn die einzelnen Produkte wirklich überzeugen. Bei kleinerem Budget würde ich lieber eine gute Spezialität auswählen als mehrere mittelmäßige Produkte kombinieren.

Mein Tipp

Lege eine kleine Karte dazu und schreibe in ein oder zwei Sätzen, warum du dich gerade für dieses Geschenk entschieden hast – zum Beispiel weil es aus einer Manufaktur aus der Region kommt oder du es selbst besonders gern magst. Dazu ein persönliches Danke für das vergangene Jahr. So bekommt auch ein unkompliziertes Genussgeschenk einen persönlichen Bezug.

3. Gemeinsame Zeit statt einzelner Geschenke

Nicht jedes Weihnachtsgeschenk muss etwas sein, das jeder einzeln mit nach Hause nimmt. Gerade in einem kleineren Team kann gemeinsame Zeit die schönere Form von Wertschätzung sein – vorausgesetzt, sie fühlt sich nicht wie ein zusätzlicher Pflichttermin an. Ein gemeinsames Frühstück, ein gutes Mittagessen oder eine Aktivität, die wirklich zum Team passt, kann deshalb eine gute Alternative zu klassischen Sachgeschenken sein.

Etwas wählen, das wirklich zum Team passt

Ein gemeinsames Frühstück oder Mittagessen ist oft unkomplizierter als ein aufwendiges Event. Auch ein kleines Erlebnis kann passen, wenn du die Interessen im Team gut kennst und möglichst alle daran teilnehmen können.

Teilnahme möglichst leicht machen

Gemeinsame Zeit sollte sich nicht wie ein zusätzlicher Pflichttermin anfühlen. Wenn möglich, würde ich sie während oder nah an der Arbeitszeit planen und darauf achten, dass niemand für sein Geschenk selbst noch etwas zuzahlen muss.

Nicht jedes Teamevent ist automatisch ein Geschenk

Ein verpflichtender Workshop oder klassisches Teambuilding dient in erster Linie dem Unternehmen. Als Weihnachtsgeschenk würde ich eher etwas wählen, bei dem Genuss, gemeinsame Zeit oder ein schönes Erlebnis für die Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen.

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4. Gutscheine – praktisch, aber nicht ganz unpersönlich

Gutscheine sind besonders praktisch, wenn die Interessen im Team sehr unterschiedlich sind. Jeder kann selbst entscheiden, was er wirklich gebrauchen kann – und du musst nicht versuchen, für zehn oder zwanzig Menschen das gleiche passende Produkt zu finden.

Den Anbieter bewusst auswählen

Je unterschiedlicher die Interessen im Team sind, desto vielseitiger sollte der Gutschein einlösbar sein. Ein sehr spezieller Shop passt nur dann, wenn du weißt, dass deine Mitarbeiter damit tatsächlich etwas anfangen können.

Auf Bedingungen und Gültigkeit achten

Prüfe vor dem Kauf, wie und wie lange der Gutschein eingelöst werden kann. Ungünstig finde ich Gutscheine, bei denen Mitarbeiter erst deutlich mehr eigenes Geld ausgeben müssen, um sie sinnvoll nutzen zu können.

Digital darf trotzdem persönlich sein

Digitale Gutscheine sind praktisch, wirken als reine E-Mail aber schnell unpersönlich. Schöner ist es, den Gutschein auszudrucken oder mit einer kleinen Karte zu überreichen.

Ein paar persönliche Worte ergänzen

Schreib nicht nur „Frohe Weihnachten“ auf die Karte. Ein kurzes persönliches Danke für die Zusammenarbeit oder für etwas, das du im vergangenen Jahr besonders geschätzt hast, gibt auch einem Gutschein mehr persönlichen Bezug.

Gut zu wissen: Gutscheine & Steuern

Ein Gutschein gilt steuerlich nicht automatisch als Sachbezug. Wenn du die 50-€-Sachbezugsfreigrenze nutzen möchtest, solltest du deshalb vor dem Kauf genauer hinsehen:

  • Waren oder Dienstleistungen: Der Gutschein muss die gesetzlichen Voraussetzungen eines Sachbezugs erfüllen und zum Bezug von Waren oder Dienstleistungen berechtigen.
  • Bis 50 € im Monat: Auch hier zählen relevante Sachbezüge des Mitarbeiters im jeweiligen Monat zusammen.
  • Zusätzlich zum Gehalt: Die 50-€-Freigrenze setzt voraus, dass der Gutschein zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird.
  • Nicht jeder Gutschein passt: Besonders bei Geldkarten oder sehr flexibel einsetzbaren Gutscheinen sollte vorab geprüft werden, ob die gesetzlichen Anforderungen tatsächlich erfüllt sind.

Hinweis: Die Angaben dienen der allgemeinen Orientierung und ersetzen keine individuelle steuerliche Beratung. Die steuerliche Behandlung kann vom Einzelfall abhängen. Stand: September 2026.

Beispiel: Ein klassischer Shop-Gutschein, mit dem ausschließlich Waren oder Dienstleistungen gekauft werden können, kann als Sachbezug infrage kommen. Allgemein einsetzbare Prepaid-Karten oder Gutscheine mit Auszahlungs- bzw. Überweisungsfunktion dagegen nicht. Bei Gutscheinen sollte der Arbeitgeber deshalb vor dem Kauf prüfen, ob der konkrete Gutschein die steuerlichen Voraussetzungen erfüllt.

Häufige Fragen zu Weihnachtsgeschenken für Mitarbeiter

Wie viel sollte ein Weihnachtsgeschenk für Mitarbeiter kosten?

Einen festen Betrag gibt es nicht. Ich würde zuerst überlegen, was du insgesamt für das Team ausgeben möchtest, und daraus ein Budget pro Person ableiten. Auch für 10 oder 15 Euro lässt sich eine gute Aufmerksamkeit finden. Wenn du die steuerliche Sachbezugsfreigrenze nutzen möchtest, gelten zusätzliche Voraussetzungen; die wichtigsten Punkte findest du oben im Steuerhinweis.

Müssen alle Mitarbeiter das gleiche Weihnachtsgeschenk bekommen?

Nicht unbedingt. Ich würde aber darauf achten, dass die Geschenke innerhalb des Teams vergleichbar wirken. Praktisch ist eine gemeinsame Grundidee, die sich individuell anpassen lässt – zum Beispiel durch unterschiedliche Gravuren, Geschmacksrichtungen oder eine persönliche Karte.

Was kann man Mitarbeitern schenken, die man nicht gut kennt?

Je weniger du über persönliche Vorlieben weißt, desto zurückhaltender würde ich auswählen. Kleine Genussgeschenke, eine nicht zu persönliche Weihnachtsdekoration oder ein sinnvoll ausgewählter Gutschein können funktionieren. Alkohol, Düfte oder sehr persönliche Geschenke würde ich dagegen nur wählen, wenn du weißt, dass sie wirklich passen.

Sind Gutscheine als Weihnachtsgeschenk für Mitarbeiter geeignet?

Ja, besonders wenn die Interessen im Team sehr unterschiedlich sind. Ich würde einen Gutschein wählen, den möglichst viele tatsächlich nutzen können, und ihn mit ein paar persönlichen Worten überreichen. Steuerlich gilt allerdings nicht jeder Gutschein automatisch als Sachbezug.

Wie wird ein kleines Mitarbeitergeschenk persönlicher?

Dafür muss nicht für jeden ein komplett anderes Geschenk ausgesucht werden. Eine individuelle Gravur, eine passende Variante oder eine kurze handgeschriebene Karte kann schon reichen. Besonders schön finde ich ein konkretes Danke für etwas, das du im vergangenen Jahr an der Zusammenarbeit geschätzt hast.

Fazit

Ein Weihnachtsgeschenk für Mitarbeiter ist vor allem ein Zeichen dafür, dass gute Arbeit und Zusammenarbeit nicht selbstverständlich sind. Es geht weniger darum, zum Jahresende noch schnell etwas zu verteilen, sondern um Wertschätzung sichtbar zu machen.

Dafür braucht es weder ein großes Budget noch für jeden Mitarbeiter ein komplett anderes Geschenk. Eine gut ausgewählte Kleinigkeit, gemeinsame Zeit oder ein Gutschein können genauso passend sein – entscheidend ist, dass die Auswahl nachvollziehbar wirkt und nicht wie ein Pflichtakt.

Besonders viel macht für mich deshalb die persönliche Geste aus: ein Name, ein paar handgeschriebene Worte oder ein konkretes Danke für das vergangene Jahr. Denn wahrscheinlich bleibt weniger der genaue Wert eines Weihnachtsgeschenks in Erinnerung als das Gefühl, mit der eigenen Arbeit gesehen und wertgeschätzt worden zu sein.

Viel Spaß beim Schenken 🎁

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